LOTTE LEHMANN - EINE VOLLBLUTKÜNSTLERIN UND PÄDAGOGIN

Für Görings Angebot, als erste "Reichsdeutsche Nationalsängerin" nur noch im "Tausendjährigen Reich" aufzutreten, hatte sie nur Spott übrig und emigrierte 1938 in die USA. 1945 gab sie als Marschallin in Strauss' Rosenkavalier ihre letzte Opernvorstellung an der Metropolitan Opera und beendete ihre Sängerkarriere 1951 mit einem gefeierten Liederabend in der New Yorker Town Hall. 

Bis zu ihrem Tod unterrichtete und prägte sie an der von ihr mit gegründeten Music Academy of the West in Santa Barbara eine ganze Generation herausragender amerikanischer Sänger von Weltruf, darunter Marilyn Horne, Grace Bumbry, Thomas Moser, Sue Patchell, Martile Rowland und Karan Armstrong.

 

Auf der Website der Lotte Lehmann League findet sich eine Fülle von gut ausgewählten und informativen Materialien (Texte, Fotos, Tonaufnahmen, Lesetipps etc.). Deren Betreiber - Lehmann-Fan Gary Hickling - hat unterdessen auch eine Reihe von ausgezeichneten iBooks herausgegeben - darunter eine Lehmann Monographie und verschiedene Bände zu ihren Meisterklassen. Diese können unter dem angegebenen Link kostenlos heruntergeladen werden.

 

 

LOTTE LEHMANN

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